Nominierung der Kandidierenden der SP/GRÜNE für die Gemeindewahlen 2026 in Murten
Am Samstag, 10. Januar trafen sich die SP/GRÜNEN im Rathaus von Murten, um die Kampagne für die Gemeindewahlen 2026 zu starten. Für den Generalrat stellen die beiden Parteien, welche in Murten eine gemeinsame Fraktion bilden, 26 Kandidatinnen und Kandidaten auf. Darunter sind alle 11 Bisherigen. Gleich zwei Mitglieder des Staatsrates waren anwesend und unterstrichen aus ihrer Perspektive, weshalb sich das Engagement in den Gemeinden lohnt.
Bereits vergangenen Oktober hatten die SP/GRÜNEN eine volle Kandidierendenliste für den Gemeinderat präsentiert. Damit wurde bekräftigt, dass die gute Zusammenarbeit fortgesetzt werden soll. In diesem Geist fanden vergangenen Samstag auch die Nominationen für den Generalrat statt. Eine breit aufgestellte Liste steht für ein Programm mit den folgenden Schwerpunkten: Für das Zusammenleben aller Generationen und Kulturen, eine nachhaltige Mobilität, Ökologie und die Lebensqualität für alle. Was dies konkret bedeutet, wurde in den Statements der Kandidierenden deutlich: Mehr Bäume und Schatten sind als Anliegen ebenso vertreten wie beispielsweise die Forderung nach bezahlbarem Wohnraum. Dabei bringen jungen Menschen, die sich für einen nachhaltigen Wandel engagieren wollen, Vertreter:innen aus den verschiedenen Ortsteilen von Murten sowie Personen, die mit den Abläufen im Generalrat bestens vertraut sind, ihre Perspektiven und Anliegen ein.
Nach der Präsentation des Programms beglückwünschten die beiden anwesenden Gäste, der Staatsrat Jean-François Steiert (SP) und die Vizepräsidentin des Staatsrates Sylvie Bonvin-Sansonnens (Grüne), die Anwesenden zur gemeinsamen Kampagne. Bonvin-Sansonnens betonte dabei, wie es gerade im lokalen Engagement möglich ist, die eigenen Werte einzubringen und einen Unterschied zu machen. Dabei unterstrich sie: «Engagieren wir uns auf allen Entscheidungsebenen – wobei die Gemeindeebene nach wie vor die wichtigste bleibt.» Ihr Kollege Steiert ergänzte: «Wenn man die Welt verändern will, so ist das Wichtigste, im Kleinen anzufangen.»
Danach wurde die Wahlkampagne vorgestellt und erläutert, wo in den kommenden Wochen auf die gemeinsamen Anliegen aufmerksam gemacht wird. Direkt im Anschluss bot sich beim mittleren Brunnen die Gelegenheit zum Austausch mit der Murtner Bevölkerung. Bei Gifferstee und Dreikönigskuchen wurden die aufgeworfenen politischen Fragen angeregt weiter diskutiert.